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Ceranfeld, Edelstahl und Einbauherd

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Edelstahl

 

 

Klassifizierung:

Edelstahl gehört zum Sammelbegriff "Stahl", welcher ein wichtiger metallischer und mit einem überwiegend aus Eisen bestehender Werkstoff darstellt.

Stähle werden aufgrund ihrer Eigenschaften und Anwendungsmerkmale in folgende Hauptgüteklassen bzw. Reinheitsgrade eingeteilt:

- Grundstähle,
- Qualitätsstähle, unlegiert und legiert,
- Edelstähle, unlegiert und legiert.

Neben der Einteilung nach der chemischen Zusammensetzung und in Hauptgüteklassen ist die Einteilung der Stähle nach der Verwendung üblich, und zwar in Baustähle und Werkzeugstähle.

Variationen, Versionen und Anwendung von Edelstahl:

Unlegierter Edelstahl hat einen höheren Reinheitsgrad gegenüber den Qualitätsstählen und ist für die festigkeitssteigernde Wärmebehandlung bestimmt. Unlegierter Edelstahl ist gut formbar und schweißbar.

Unter die Kategorie "unlegierte Edelstähle" zählen:

  1. Einsatzstahl (z. B. C 15 E) für Hebel und Gelenke,
  2. Vergütungsstahl (z. B. C 45 E) für Wellen,
  3. Werkzeugstahl (z. B. C 60 W) für Holzsägen
    (wobei "E" für einen maximalen Schwefelgehalt steht).

    Legierter Edelstahl hat eine genau festgelegte chemische Zusammensetzung. Er ist dadurch für besondere Verwendungszwecke geeignet.

Legierte Edelstähle sind:

  • Nichtrostende Stähle, z. B. X 20 Chrom (Cr) 13 für Pumpenteile und Ventilkegel,
  • Wälzlagerstähle, z. B. 100 Chrom (Cr) 6 für Wälzlagerkugeln und Wälzlagerringe
  • Werkzeugstähle, z. B. 115 Chrom (Cr) V 3 für Spiralbohrer,
  • Schnellarbeitsstähle, z. B. HS 18-12-5 für Drehmeißel und Fräser.
  • Federstähle für Federringe, Blattfedern usw.,
  • Nitrierstähle für die Herstellung von Kurbelwellen und Ventilteilen.

Allgemeine Informationen:

Die Phosphor-(P) und Schwefel-(S) Gehalte liegen unter 0,025 %.
Edelstahl ist antimagnetisch und hat hervorragende Eigenschaften bezüglich Härte, Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Edelstähle werden vor allem durch die Elemente Chrom, Nickel und Vanadium veredelt. Auch weisen sie sehr geringe Gehalte nichtmetallischer Einschlüsse ("Schlackeeinschlüsse", "Schlackezeilen") auf, für die es in einigen Normen besondere Eingrenzungen gibt.

Der Begriff "Edelstahl" darf nicht mit dem häufig verwendeten Ausdruck "Edelstahl rostfrei" verwechselt werden. Zwar sind nicht alle nichtrostenden Stähle aufgrund ihrer Reinheit Edelstähle, jedoch nicht alle Edelstähle rostfrei.